„Älter werden im ländlichen Raum – Wie kann heute und in Zukunft die Versorgung älterer Menschen im ländlichen Raum aussehen“?
Die Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag war für den KreisLandFrauenVerband Steinburg ein voller Erfolg. 120 interessierte Landfrauen konnte die Kreisvorsitzende Elke Göttsche an diesem Nachmittag begrüßen. Die Moderation für den sh-z führte Wolfgang Henze, Redakteur und Verfasser des Medienprojektes Land.Leben.Zukunft.
Bürgermeister Hansen aus Brunsbüttel informierte über die Wohngemeinschaft Dithmarschen, dessen Ziel es ist, den Menschen eine hohe Lebensqualität zu bieten und dass sie im Alter möglichst lange im gewohnten Umfeld leben können.
Bürgermeister Mohrdiek stellte die Gemeinde Horst vor, die seit ein paar Jahren das Projekt „Generationsübergreifendes Wohnen“ anbietet. Die Anlage verfügt über 16 Wohnungseinheiten in verschiedenen Größen. Menschen aus allen Altergruppen finden hier ein Zuhause und unterstützen sich gegenseitig. Außerdem ist in der Gemeinde ein Seniorenheim mit 60 EZ und 44 seniorengerechte Wohnungen stehen zur Verfügung.
Herr Lutz vom Pflegedienst Wacken informierte über die Serviceleistungen seiner Einrichtung, die ältere und pflegebedürftige Personen im häuslichen Umfeld betreut. Es kann damit eine Heimweisung möglichst vermieden werden, denn lt. Herrn Lutz können auch Patienten mit Pflegestufe III zu Hause durchaus gut versorgt werden. Er forderte in diesem Zusammenhang aber auch eine Förderung der Altenausbildung, die von den Auszubildenden noch selbst finanziert werden muss.
Frau Opitz, Pflegedienstleiterin des Seniorenheim „Olendeel“ in Itzehoe, stellte das Konzept dieser Einrichtung vor. Es beinhaltet 8 Wohneinheiten mit je 10 Bewohnern, die eigene Möbel mit in die Einrichtung nehmen können. Es wird regelmäßig Unterhaltung und Beschäftigung angeboten. Neben 85 Mitarbeitern stehen auch ehrenamtliche Betreuer für diese Einrichtung zur Verfügung.
Nach der Vorstellung dieser Projekte fand eine Podiumsdiskussion statt. Der Moderator, Herr Henze bat noch drei Landfrauen auf die Bühne, die aus ihrer eigenen Lebenssituation über die Versorgung älterer Familienangehöriger berichteten. Frau Borgmann vom Mehrgenerationshaus aus Itzehoe beteiligte sich ebenfalls an dieser Diskussionsrunde.
Fazit der Abschlussrunde:
Es gibt schon mehrere Möglichkeiten zur Versorgung älterer Menschen im ländlichen Raum. Jeder sollte sich jedoch rechtzeitig damit auseinandersetzen, um auch der Familie anstehende Entscheidungen zu erleichtern. |