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Kreislandfrauentag mit Schweinetreiben für Manager

Coachin Christine Hamester erklärte Bauernhofpädagogik

Zirka 130 Frauen und ein Mann waren der Einladung zum Kreislandfrauentag Steinburg nach Hohenlockstedt gefolgt. Die Kreisvorsitzende Annemarie Rohde begrüßte neben der Steinburger Landjugend und den Vorsitzenden der Nachbarkreise auch die Kreis-Patin aus dem Landesverband Lena Haase und die Pellkartoffelmajestäten Josie und Svea sowie den stellvertretenden Landrat Marko Förster. Der einzige Mann der Veranstaltung gab in seinem Grußwort Informationen zu Hohenlockstedt und dankte den Landfrauen für ihr Engagement: „Danke, dass sie da sind.“

Annemarie Rohde steckte den Pellkartoffelmajestäten Josie und Svea einen Landfrauen-Bienen-Pin an die Schärpen
Annemarie Rohde steckte den Pellkartoffelmajestäten Josie und Svea einen Landfrauen-Bienen-Pin an die Schärpen
KreisLandFrauenTag 2023 Steinburg

Lena Haase hat sich bei Christine Hamester zur Bauernhofpädagogin qualifiziert und bietet heute Aktionen auf ihrem Hof in Ketelsbüttel an. „Der Landfrauenverband ist mit 28000 Mitgliedern und 157 Ortsvereinen in 12 Kreisverbänden die größte Frauenorganisation im Land, die eine tolle Arbeit mit großer Vielfalt leisten“, erklärte sie. Auch Annemarie Rohde hatte erzählt, dass sie selbst eine große Veränderung bei sich erlebt hatte, nachdem sie in den Verband eingetreten war. „Die Gemeinschaft der Frauen und die Schulungen auf Landesebene haben mich gefördert und mein Selbstbewusstsein gestärkt.“ Mit dem Schritt den Kreisvorsitz in diesem Jahr zu übernehmen, hat sie Mut zur Veränderung gezeigt und es nicht bereut.

Pellkartoffelkönigin Josie, Annemarie Rohde, Marko Förster, Christine Hamester, Elisabeth Manthey und Pellkartoffelprinzessin Svea
v. l. n. r.: Pellkartoffelkönigin Josie, Annemarie Rohde, Marko Förster, Christine Hamester, Elisabeth Manthey und Pellkartoffelprinzessin Svea

Mut zur Veränderung war auch das Thema der Referentin. Christine Hamester ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, hat mit ihrem Mann einen anderen Hof geführt und sich mutig an die Verwirklichung vom Traum der Bauernhofpädagogik gewagt. Sie fand schon als Kind den konventionellen Kindergarten doof und entwickelte später ihr Konzept, mit dem sie seit 2005 unterwegs ist und schon zahlreiche Frauen zu Hof-Pädagoginnen ausgebildet hat. „Fehler sind Lernchancen, legen sie für alle guten Dinge, die sie machen oder erleben zum Beispiel eine Kastanie in einen Behälter und am Ende der Woche reflektieren sie das Gesammelte“, war einer ihrer Tipps. Wer etwas ändern will, muss etwas tun, muss den ersten Schritt wagen und anfangen. „Feiern sie für sich jeden Tag die Happy Hour, loben sie fünf Mal und üben sie nur einmal konstruktive Kritik – sie werden sehen, wie sich ihre Welt verändert.“ Bei ihren Seminaren und Fortbildungen hat sie gemerkt, dass sich vieles mit dem Leben auf dem Bauernhof vergleichen lässt. „Menschenführung lernt man, wenn man Schweine von der einen in die andere Ecke treibt und ein Hahn läuft nach einem verlorenen Kampf genauso stolz weiter wie vorher – ganz so wie viele Manager.“

die Springhoer Teichspatzen bei ihrem Auftritt
die Springhoer Teichspatzen bei ihrem Auftritt

Für gute Unterhaltung sorgte Landfrau Gabriele Dieckmann mit ihren Söhnen Niklas und Mika mit dem Sketch „Frühsport“. Die Akteure verwechseln das Sportprogramm im Fernsehen mit dem Rezept „Hähnchen nach Art des Hauses“. Der „zweitjüngste Shantychor Deutschlands“ – die Springhoer Teichspatzen – sorgten mit Klassikern und ihrem „Trinkspruch op mien Landfruu“ für viel Vergnügen. Annemarie Rohde und die Ortsvorsitzende Elisabeth Manthey dankten den Sponsoren und Unterstützern, dem Landhaus Hohenwestedt und Jürgen Kruse für Catering und Service sowie dem Orga-Team aus Hohenlockstedt für ihre Arbeit.

Fotos und Text: Sabine Kolz

 


Bi ehr, da wull man Landfruu wehn

Großer Bahnhof für eine stille, aber kritische Landfrau: Martina Greve wurde bei einer Feier im Gasthof Frauen in Beidenfleth als Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Steinburg verabschiedet. Das hätte eigentlich schon bei der Jahresversammlung im März passieren sollen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Martina Greve aber nicht teilnehmen, so dass die Abschiedsparty jetzt nachgeholt wurde.

Martina Greve, Claudia Jürgensen und Annemarie Rohde
Martina Greve, Claudia Jürgensen und Annemarie Rohde

Martina Greve (2.v.li) hat mit v.li Telse Reimers, Petra Fahje, Sandra Röschmann und Frauke Krohn aus den Nachbarkreisen zusammengearbeitet
Martina Greve (2.v.li) hat mit v.li Telse Reimers, Petra Fahje, Sandra Röschmann und Frauke Krohn aus den Nachbarkreisen zusammengearbeitet

Auch, wenn es zum jetzigen Zeitpunkt keine Überraschungsfeier mehr war, war Martina Greve doch überrascht. Neben der neuen Präsidentin vom Landesverband, Claudia Jürgensen, und dem stellvertretenden Landrat Marko Förster waren auch Telse Reimers (Dithmarschen), Petra Fahje (Segeberg), Frauke Krohn (Pinneberg) und Sandra Röschmann (Rendsburg-Eckernförde) aus den Vorständen der Nachbarkreise angereist. Eine Abordnung der Kreislandjugend mit Jan Haack und Matti Fischer sowie Annika Greve von den Jungen Landfrauen gratulierten ebenso wie die Vorstände der Ortsvereine im Kreis Steinburg.

 

Annemarie Rohde hat die Nachfolge von Martina Greve angetreten und erklärte, dass sie sich bei dem von Greve initiierten „Pausenapfel“-Projekt kennengelernt haben. „Das war vor elf Jahren und die Aktion gibt es immer noch.“

 


Von den Steinburger Ortsverbänden gab es eine „Schwarzäugige Susanne“ mit vielen guten Wünschen zum Abschied

Martina Greve ist als eine der jüngsten Landfrauen 1988 mit 30 Jahren in den Landfrauenverein Kollmar eingetreten. Nach zwei Jahren wurde sie bereits Beisitzerin und ist dann die Landfrauen-Leiter steil bis zur Vorsitzenden aufgestiegen. Im Kreisverband hat sie 22 Jahre, davon zwölf als Vorsitzende, mitgearbeitet und für vier Jahre fungierte sie im Landesverband als Beisitzerin. „Meine Familie hat mir den Rücken freigehalten, mein Mann Ernst-Hermann hat Telefondienste übernommen und auf die Kinder aufgepasst“, erinnerte sich Greve. Ehemann, Tochter und Schwiegertochter waren auch zur Feier mitgekommen. „Ich hatte ein tolles Team mit einer guten Zusammenarbeit über die Jahre, habe viele interessante und spannende Dinge erlebt und konnte jetzt an eine gute Nachfolgerin übergeben.“

 

Von den Steinburger Ortsverbänden gab es eine „Schwarzäugige Susanne“ mit vielen guten Wünschen zum Abschied (siehe Foto).

Marko Förster kennt die Landfrauen und ihre Netzwerk schon länger
Marko Förster kennt die Landfrauen und ihre Netzwerk schon länger

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit hier meinen Respekt, Dank für 33 Jahre Landfrauenarbeit und die große Verbundenheit auszudrücken“, sagte Claudia Jürgensen. „Du warst nie eine laute Landfrau, hast aber immer deine Meinung vertreten und auch mal den Finger in die Wunde gelegt, hattest immer Ideen für Neuerungen, hast dich mit viel Engagement eingebracht und deine Spuren sind deutlich spürbar“, fasste die Landfrauenpräsidentin zusammen. „Gleich hinterfragen ist meine Art zu diskutieren und die Zeit als Beisitzerin im Landesverband hat mir viel, auch für meine Arbeit im Kreis, gegeben“, erklärte Martina Greve.

 

Marko Förster kam als stellvertretender Landrat und bekennender Landfrauen-Fan. „Landfrauen sind nicht irgendwas Abstraktes, sondern ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Und was Martina geleistet hat, lässt sich gar nicht in Worte fassen“, so Förster

Eine langjährige Weggefährtin und Freundin ist Marga Trede. Erst als Vorsitzende vom Ortsverein Hörnerkirchen (Kreis Pinneberg) und später als Landes-Präsidentin verbinden die beiden Frauen zahlreiche Seminarbesuche mit gemeinsamen Fahrten. „Du bist unparteiisch, verantwortungsvoll, bodenständig und ehrlich, Du hast viel bewegt, eine Epoche geprägt und gehörst zu den besonderen Steinburgern.“ Marga Trede plauderte aus dem gemeinsamen Nähkästchen und erzählte vom Bedienen der Tiket-Automaten der Deutschen Bahn, Einparken in Parkhäusern und einem Auffahrunfall mit Alice Schwarzer im Auto.

Die Girlies aus Nutteln unterhielten mit eigenen Texten aus dem Leben
Die Girlies aus Nutteln unterhielten mit eigenen Texten aus dem Leben

Nicht nur die Grußworte zeigten die Wertschätzung gegenüber Martina Greve, auch die diversen Präsente hatten alle einen Bezug zu der Landfrau und ihrem Wirken. „Bi ehr da wuld man Landfruu wehn“ hatten die „Girlies aus Nutteln“ gedichtet und einige Stationen von Martina Greve im Text verarbeitet. Bereits 2016 hatten die Sängerinnen auf dem Kreis-Landfrauen-Tag unterhalten und Martina Greve wollte sie so gerne einmal wieder hören. Der Wunsch wurde erfüllt, mit selbstverfassten Texten zu bekannten Melodien – auf Platt, Hoch und mit viel Wahrheit.

Martina Greve mit der Goldenen Ehrennadel und der silbernen Biene im Schleswig-Holstein Farben
Martina Greve mit der Goldenen Ehrennadel und der silbernen Biene im Schleswig-Holstein Farben

Am Ende gab es nicht nur den Titel Ehrenvorsitzende im Kreis Steinburg, sondern auch die höchste Auszeichnung im Landfrauenverband Schleswig-Holstein, die goldene Ehrennadel, verliehen Claudia Jürgensen. „Ich habe jetzt die fünfte Landes-Präsidentin und zwei Bundes-Landfrauen-Präsidentinnen erlebt, viele Projekte erfolgreich angeschoben, wie zum Beispiel die Gruppe der Jungen Landfrauen, und mein Wunsch nach einem altersgemischten Vorstand ist in Erfüllung gegangen“, sagte Martina Greve zum Abschluss. Sie steht ihren Nachfolgern weiter bei Fragen zur Verfügung, will sich jetzt aber auf ihre Gesundheit, Familie und den Garten konzentrieren.

Fotos und Text: Sabine Kolz


Kreislandfrauen Steinburg fahren durch das Urstromtal der Stör

Kreis-Ausfahrt führt durch die Region um Kellinghusen.

Die Vorstände der Landfrauenvereine im Kreis Steinburg treffen sich einmal im Jahr, um sich einen Ortsverein in der Region besonders anzusehen. In diesem Jahr war der Ortsverein Kellinghusen und Umgebung Ausrichter der „Kreisausfahrt“. Die Vorsitzende Barbara Joppien und ihr Team zeigten ihren Vereinskolleginnen, dass es zwischen Fayencen-Ton und Moordörfern viel zu entdecken gibt.

 

Zur Begrüßung gab es im Bürgerhaus neben Sekt und Saft Informationen zu den berühmten Kellinghusener Fayencen, deren Technik aus Mesopotamien über Italien nach Europa und 1763 nach Kellinghusen kam. „Die Voraussetzungen waren hier durch Vorkommen von qualitativ hochwertigem Ton und einem hohen Eichenbestand als Material für die Brennöfen gegeben“, ließen sich die Landfrauen erklärten. Außerdem sorgte der Standort mit einem Hafen an der Stör für gute Transportmöglichkeiten. An einigen Stellen in der Stadt und auf den Kreisverkehren an den Ortsausgängen sind Fayencen-Exponate ausgestellt, außerdem gibt es im Bürgerhaus ein Fayencen-Museum. Ein neues Museum ist im alten Amtsgebäude in Planung. Dort sollen unter dem Motto „Ton in Ton“ Keramiken und alte Musikinstrumente gezeigt werden.

 

Barbara Joppien (Mitte) mit ihrem Team v.li. Helga Delfs, Mariann Burmester,  Karin Bünz und Marion Theede vor dem Fayencen-Tellerturm am Bürgerhaus
Barbara Joppien (Mitte) mit ihrem Team v.li. Helga Delfs, Mariann Burmester, Karin Bünz und Marion Theede vor dem Fayencen-Tellerturm am Bürgerhaus

Barbara Joppien dankte Matthias Hadenfeldt für die Hofführung
Barbara Joppien dankte Matthias Hadenfeldt für die Hofführung

Mit dem Bus ging es dann über Wulfsmoor und Auufer an der Kaisermühle in Wittenbergen vorbei nach Breitenberg. Die sechseckige Kirche ist ein bekanntes Wahrzeichen und beherbergt nicht nur eine Sauer-Orgel, sondern auch einen schwebenden Engel, der das Taufbecken trägt. Der Bürgermeister der Gemeinde Rade, Hinnerk Egge, fungierte während der Rundfahrt als Gästeführer und gab Informationen zu Land und Leuten. Ein erster Halt war der Kartoffelhof von Matthias Hadenfeldt, der seine Arbeit als Direktvermarkter vorstellte. Zum Hof gehören 180 Hektar Ackerland, fünfzig davon dienen dem Kartoffelanbau. Die Erdäpfel werden in den regionalen Supermärkten und im eigenen Hofladen angeboten. In einem großen Kühlhaus werden die Kartoffeln bis zum Verpacken gelagert, sortiert wird maschinell. Die Kältetechnik wird hauptsächlich durch Solarmodule auf den Dächern betrieben, die Äcker aus dem eigenen Brunnen beregnet. Der Anbau erfolgt unter dem Gütezeichen der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und Hadenfeldt ist stolz auf seinen Betrieb. Aber durch ein kaltes Frühjahr läuft bei seinen Qualitätskartoffeln alles verzögert. „Die Pflanzen haben weniger angesetzt, ich rechne mit weniger Ertrag als im letzten Jahr“, sagt Matthias Hadenfeldt.

 Urstromtal der Stör
Urstromtal der Stör

Nach einer Kaffeepause mit einem „sündhaften Tortenbuffet“ ging es weiter nach Mühlenbarbek, wo das Geburtshaus von Johann Hinrich Fehrs steht. „In Goor un Heid, wenn de Sommerdag över de Heiloh geiht“ rezitierte Hinnerk Egge ein Fehrs-Gedicht, bevor es durch das Urstromtal der Stör nach Quarnstedt zur Alpaka-Farm von Katja Lingenberg ging. Zuvor zeigte Egge den Gedenkstein von Detlev von Liliencron im Naturschutzgebiet Störkathener Heide, der eine Zeit Kirchspielvogt in Kellinghusen war.

Alpakas sind scheu aber auch sehr neugierig
Alpakas sind scheu aber auch sehr neugierig

Rund dreißig Alpakas gehören zu der Zucht von Familie Lingenberg, die bei der Schur zwei bis drei Kilo Wolle abgeben. „Es sind sehr pflegeleichte Nutztiere, die aber unter der Bezeichnung Exoten laufen, darum darf das Fleisch in Deutschland nicht vermarktet werden“, erklärte Lingenberg auf Nachfrage. In einem Hofladen werden die Produkte verkauft, dazu gehört neben Kleidung und Bettwaren auch Kosmetik.

Fayencen sind auch am Eingang des Amtsgebäudes zu sehen
Fayencen sind auch am Eingang des Amtsgebäudes zu sehen

Aus dem Bus warfen die Landfrauen einen Blick auf die Verdichterstation der Firma Gasunie Deutschland, die 2015 in Betrieb genommen wurde und eine Antriebsleistung von drei Mal 12 Megawatt vorhält, um das Gasversorgungsnetz aufrechtzuerhalten.

 

Viele Informationen, viel Wissenswertes, dafür gab es auch viel Lob für den Landfrauenverein Kellinghusen und Umgebung. „Das war ein ganz toller Nachmittag in den ihr sehr viel Mühe und Arbeit gesteckt habt, es hat sich gelohnt“, dankte Antje Starck vom Kreisvorstand.

Fotos und Text: Sabine Kolz


Führungswechsel im Kreisvorstand

Der KreisLandfrauenVerband Steinburg hielt seine Jahresversammlung ab und verabschiedete in diesem Rahmen die in den Ortsvereinen ausgeschiedenen langjährigen Vorsitzenden. Doris Ehlers und Heike Nagel aus dem Verein Wilstermarsch sowie Annika Greve vom Orga-Team der Jungen Landrauen konnten den Dank persönlich entgegennehmen. Karin Eicke aus Hohenaspe, Annette Schlecht aus Kellinghusen und Stefanie Albers von den Jungen Landfrauen konnten nicht an der Versammlung teilnehmen. So ging es auch der langjährigen Kreisvorsitzenden Martina Greve, die nach 22 Jahren im Kreisvorstand nicht wieder zur Wahl antrat. Zwölf Jahre hat sie den Kreisverband geleitet – und davon keinen Tag bereut, wie sie krankheitsbedingt schriftlich ausrichten ließ. „Ich habe persönlich profitiert, konnte bei Besuchen im Bundeskanzleramt und Europarat dabei sein und mit dem Bundespräsidenten ein Weihnachtskonzert in Flensburg besuchen“, hatte Greve geschrieben. Gemeinsam mit Anita Chmielewski hatte sie im Haus der Heimat eine Ausstellung über Elisabeth Böhm und die Anfänge der Landfrauenbewegung initiiert.

Landfrauen-Präsidentin Ulrike Röhr
Landfrauen-Präsidentin Ulrike Röhr

Als zweite Vorsitzende begrüßte Stefanie Krey auch die Landfrauenpräsidentin Ulrike Röhr zur Sitzung. Die wies in ihrem Grußwort auf die Seminare und Qualifizierungen auf Landesebene und den Landes-Landfrauen-Tag am 14. Juni in Neumünster hin. Der Markt der Möglichkeiten wird dann vom Kreis Pinneberg ausgerichtet. Röhr übernahm die Leitung der anstehenden Vorstandswahlen.

 

Zur ersten Vorsitzenden wurde Annemarie Rohde gewählt, die seit vielen Jahren Landfrau ist und bereits vier Jahre im Kreisvorstand mitarbeitete. Stefanie Krey fungierte acht Jahren als zweite Vorsitzende und stand ebenfalls nicht wieder zur Wahl. Für sie wurde Johanna Schade aus Beidenfleth neu in den Vorstand gewählt. Sie ist zirka fünf Jahre bei den Landfrauen aktiv und hat auf Anfrage spontan Ja gesagt. Ebenfalls spontan, nämlich während der Sitzung, stellte sich Maren Piening aus Kollmar als dritte Vorsitzende zur Verfügung. Bis dahin war sie eine der Beisitzerinnen, so dass jetzt eine Nachfolgerin gefunden werden musste. Aus den Reihen der Teilnehmerinnen meldete sich Annette Kruse vom Verein Schenefeld. Neue Kassenprüferin wurde Astrid Hauschildt aus Hohenaspe. Alle wurden einstimmig ohne jegliche Enthaltung gewählt. Martina Greve wurde trotz Abwesenheit zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

Johanna Schade, Annemarie Rohde und Maren Piening führen den Kreisvorstand der Landfrauen an
Johanna Schade, Annemarie Rohde und Maren Piening führen den Kreisvorstand der Landfrauen an
Der neue Landfrauen-Vorstand v.li.: Beisitzerin Annette Kruse, Kassenwartin Antje Starck, 2. Vorsitzende Johanna Schade, Vorsitzende Annemarie Rohde, 3. Vorsitzende Maren Piening, Beisitzerin Birte Oesau, es fehlt Schriftführerin Frauke Kaufmann
Der neue Landfrauen-Vorstand v.li.: Beisitzerin Annette Kruse, Kassenwartin Antje Starck, 2. Vorsitzende Johanna Schade, Vorsitzende Annemarie Rohde, 3. Vorsitzende Maren Piening, Beisitzerin Birte Oesau, es fehlt Schriftführerin Frauke Kaufmann

Verabschiedung von Stefanie Krey (Mitte) durch Annemarie Rohde (li) und Ulrike Röhr
Verabschiedung von Stefanie Krey (Mitte) durch Annemarie Rohde (li) und Ulrike Röhr

Stefanie Krey hatte zuvor allen Vorständen für ihr Engagement, die gegenseitige Unterstützung und das gut funktionieren Netzwerk gedankt. Sie erhielt von Ulrike Röhr die silberne Landfrauenbiene mit den Schleswig-Holstein-Farben verliehen.

 

Im Kreis Steinburg sind 1775 Landfrauen organisiert, zu denen seit 2018 als Projektgruppe auch die Jungen Landfrauen mit ihren grünen Gummistiefeln zählen. Wencke Ahmling berichtete, dass Anja und Dörte Rüther-Harms das Orgateam wieder komplett machen, aber gerne noch mehr jungen Frauen mitarbeiten können. Das Programm mit sportlichen, kulinarischen und digitalen Aktivitäten steht auf der Homepage der Kreislandfrauen.

 

Durch steigende Kosten ließ Annemarie Rohde über die Kostenbeteiligung der Ortsvereine bei der Reisausfahrt abstimmen. Zukünftig zahlen die Ortsvereine für vier Teilnehmer pauschal 80 Euro. In diesem Jahr wird die Kreisausfahrt am 21. Juni vom Verein Kellinghusen ausgerichtet, Einladungen werden zeitnah ausgesprochen. Der Kreis-Landfrauen-Tag findet am 4. November um 10 Uhr in der Kartoffelhalle in Hohenlockstedt statt. Zu Gast ist dann Christine Hamester-Koch, die über ihre Arbeit als Coach und Landfrau berichtet.

 

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Deutscher LandFrauenverband
LandFrauenVerband Schleswig-Holstein